Wissenswertes zum Thema Erdbeeren

...aber die sensible Frucht, die im Volksmund auch gern Königin der Beeren genannt wird ist eigentlich eine Sammelnuss. Sobald man von dieser roten Köstlichkeit ab dem späten Frühjahr in Supermärkten angelächelt wird macht man sich aber in der Regel darüber keine Gedanken mehr.

Verbreitung

Schon unseren ganz frühen Vorfahren in der Steinzeit haben sich die Erdbeere schmecken lassen, zumindest haben das archäologische Ausgrabungen ergeben. Bereits im Mittelalter wurden die ersten Erdbeeren kultiviert. Allerdings handelte es sich zu dieser Zeit lediglich um die kleinfruchtigen Exemplare. Während des 18. Jahrhunderts gelangten schließlich die köstlichen Erdbeeren von Amerika nach Europa. Nach langen Experimenten in verschiedenen botanischen Gärten gelang es eine neue Sorte und zwar die Gartenerdbeere zu züchten. So entstand die heute bekannte Gartenerdbeere bzw. Ananas-Erdbeere bzw. Kulturerdbeere (Fragaria ananassa / Fragaria Magna). Die natürlichen Anbaugebiete liegen unter anderem in den gemäßigten Breitengraden der Nordhalbkugel, also in Europa, Teilen der USA aber auch in Chile. Im Zeitalter von Gewächshäusern und technischen Raffinessen steht dem weltweiten Anbau natürlich nichts im Wege. Der kommerzielle Anbau in Deutschland setzte sich Mitte des 19. Jahrhunderts durch. Mittlerweile können die Bauern aus über 1.000 verschiedenen Sorten wählen. Allerdings erfüllen nur wenige dieser die strengen Richtlinien die an Erdbeeren durch den Handel gestellt werden. Der Anspruch an Größe der Frucht, Resistenz gegen Schädlinge und der Transportfähigkeit sind nur einige Kriterien die beachtet werden müssen.

Wissenswertes rund um die Erdbeeren und ihre Wirkung auf die Herstellung von Kombucha, Kefir und Wasserkefir sowie Ginger Root

Aussehen und Geschmack

Die Erdbeere ist eine mehrjährige Pflanze, die jedoch nicht länger als 4 bis 5 Jahre auf der gleichen Fläche angebaut werden sollte. Grund dafür sind verschiedene Wurzelkrankheiten die sich dann ausbilden können. Aus dem Wurzelstock der krautigen Pflanze bilden sich an langen Stielen drei- bis fünfblättrige Laubblätter. Aus der weißen, in seltenen Fällen auch gelben Blüte, entwickelt sich die rote Erdbeere. Streng genommen sind die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Nüsschen die sich auf der Oberfläche der Frucht befinden.

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Diese kleinen Nüsschen tragen in der Wildnis im wesentlichen zur Verbreitung der Pflanze bei, denn sie werden von den Tieren wieder ausgeschieden und können bei guten Standortbedingungen keimen. Die ausgereifte Erdbeere ist sehr süß und hat ein köstliches Aroma. Insbesondere frisch gepflückte Früchte schmecken am besten und verfügen über die meisten Inhaltsstoffe. Viel dieser wertvollen Stoffe geht auf den langen Transportwegen verloren. Aus diesem Grund sollte man die heimischen Erdbeeren am besten in der Saison genießen. Die leckere aber auch durchaus empfindliche Frucht sollte kurz abgewaschen und von Blättern und Stilen befreit werden. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich um den süßen Geschmack und das fruchtige Aroma nicht zu verwässern.

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Inhaltsstoffe

Im wesentlichen - zu 90% - besteht die Erdbeere aus Wasser und trotzdem oder gerade deshalb kann sie ohne schlechtes Gewissen der Figur gegenüber verzehrt werden. Diese leckere Frucht verfügt über viele Vitamine, insbesondere Vitamin C. Davon hat sie nämlich mehr als in der Orange oder Zitrone vorkommt. Darüber hinaus zeichnet sich die Erdbeere durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen wie Pektinen und Zellulose sowie wertvollen sekundären Pflanzenstoffen aus. Kalzium, Zink, Eisen und Kupfer sind ebenfalls in dieser Frucht enthalten und stellen eine wichtige Ergänzung für unsere Ernährung dar.

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Die Erdbeere sollte möglichst frisch gegessen werden. Auf langen Transportwegen geht ein Teil der wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Bei getrockneten Früchten hingegen bleiben diese weitestgehend erhalten.

Ernte und Verarbeitung

Während wir bei heimischen Erdbeeren auf die entsprechende Erntesaison angewiesen sind, sind getrocknete Erdbeeren das ganze Jahr über verfügbar. Im kommerziellen Anbau beträgt die Standzeit regelmäßig 1 bis 2 Jahre. Um die Erntezeit zu verlängern bedienen sich die Bauern verschiedener Anbautechniken. So nutzen sie beispielsweise Wandertunnel oder Vliesabdeckungen um mit der Ernte einige Tage früher beginnen zu können und Strohabdeckungen um diese etwas nach hinten zu verlagern. Sofern die Frucht in Gewächshäusern angebaut wird kann zwei- bis dreimal im Jahr geerntet werden. In Mitteleuropa wir in der Zeit zwischen Mai bis Juli geerntet. Im Winter bekommen wir frische Erdbeeren unter anderem aus Israel oder Ägypten.

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Die Ernte dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Während dieser Zeit werden die Pflanzen alle drei bis vier Tage überpflückt. Nach der Ernte werden die köstlichen Erdbeeren sortiert und gereinigt. Anschließend werden Sie entweder verpackt und für den Verkauf in den Supermärkten oder Marktständen vorbereitet oder für die Trocknung vorbereitet. Natürlich wird auch ein Teil für Wein- und Likörproduktion verwendet. Sowohl die getrockneten Früchte als auch die Blätter eignen sich hervorragend für die Teezubereitung.

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Einfluss der Erdbeeren auf Wasserkefir und Ginger Root Beer

Neben dem Zucker haben auch die verwendeten Trockenfrüchte einen enormen Einfluss auf die geschmackliche Ausprägung der Gärgetränkes. Generell liefern Trockenfrüchte einen Teil der Nahrungsgrundlage für die Pilzkulturen. Feigen dienen in diesem Zusammenhang als Stickstoffquelle und sorgen somit für ein ideales Wachstum der Kulturen. Darüber hinaus entsteht ein köstliches Aroma von dem viele Kefir-Fans schwärmen. Wichtig ist, dass die Feigen ungeschwefelt bzw. frei von diversen chemischen Konservierungsstoffen sind. Diese Zusätze würden der Kultur schaden. Lesen Sie mehr über den Einfluss und die Wirkung der Erdbeeren auf den Wasserkefir in unserem ausführlichen Artikel Köstlichen Wasserkefir mit getrockneten Erdbeeren herstellen - ein Erfahrungsbericht

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Bemerkung:

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