Agavendicksaft

Bei den amerikanischen Ureinwohnern dieser Zeit wurde die Agave bzw. der Saft dieser Pflanze als Heilmittel verehrt. Damals soll sie insbesondere für die Wundheilung eingesetzte worden sein. Aber auch komplizierten Entzündungen soll sie entgegenwirken. Die Agave gehört zu der Familie der Spargelgewächse. Die Bezeichnung Agave hat ihren Ursprung im griechischen Wort agavos, was unter anderem so viel bedeutet wie: edel, prachtvoll oder auch erhaben.

Agavendicksaft als Alternative? Welche weiteren Alternativen zu Zucker gibt es bei der Herstellung von Kefir, Wasserkefir, Kombucha und Ginger Root Beer?

Verbreitung

Die Agave fühlt sich eigentlich überall dort wohl wo ein subtropisches bis tropisches Klima herrscht. Sie ist besonders oft in Amerika anzutreffen. Ihre Verbreitung reicht dort vom südlichen Nordamerika über Mexiko bis in die Karibik und darüber hinaus. Die Agave erfreute sich bereits bei den Ureinwohnern Mexikos sehr großer Beliebtheit. Die gerösteten oder auch gebackenen Blätter und Blüten der Agave waren und sind teilweise bis heute eine echte Delikatesse.

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Aussehen

Die Agave ist eine Rosettenpflanze und zeichnet sich durch eine stammlose Rosette bzw. einen sehr kurzen Stamm aus. Sie verfügt über sehr langlebige und faserige Laubblätter. Zum Schutz der Pflanze bilden sich am Blattrand kleine Dornen und an der Blattspitze entwickelt sich ein zusätzlicher größerer Dorn. Agaven gehören zu den Flachwurzlern, das heißt die dicke Wurzel der Pflanze breitet sich flach, wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche aus. Diese außergewöhnlich Pflanze kann einen bis zu 12 Meter hohen Blütenstand bilden. Bis zur vollkommenen Ausbildung dieses Blütenstandes können teilweise mehrere Jahrzehnte vergehen. Trotz der langen Wachstumsphase bildet die Agave nur wenige Blüten. Aus der Blüte entstehen die Früchte bzw. schwarze Samen. Diese sind im Wesentlichen kleine Kapseln die aus drei Kammern bestehen.

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Inhaltsstoffe von Agavendicksaft

Auch wenn viele die Agave mit Tequila aus der blauen Agave in Verbindung bringen, kann diese berühmte Pflanze doch wesentlich mehr. Sehr interessant ist der Agavendicksaft der aus ihr gewonnen wird. Dieser Saft bzw. Sirup besteht neben Eiweiß, wenig Fett und Inunlin unter anderem aus Fructose und Glucose, wobei der Anteil an Fructose überwiegt. Der hohe Fruchtzucker-Anteil (Fructose) hat einen niedrigen glykämischen Index / Last. Durch die schonende Produktion bei maximal 48°C werden die wertvollen Enzyme geschützt und können so im menschlichen Körper verarbeitet werden. Aufgrund des äußerst niedrigen Wassergehaltes zeichnet sich Agavendicksaft durch eine sehr lange Lagerfähigkeit aus. Durch seine hohe neutrale Süßkraft ist er eine ausgezeichnete Zuckeralternative. Interessant ist, dass die Süßkraft von Agavensirup den von gewöhnlichen Haushaltszucker noch übertrifft.

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Glykämischer Index

20 (niedrig)

Süßkraft

Agavendicksaft hat eine bis zu 1,5-fache Süßkraft im Vergleich zu Haushaltszucker

Ernte und Verarbeitung

Im wesentlichen wird die Agave zur Gewinnung von Pflanzenfasern und Agavensaft genutzt. Im folgenden werden wir uns mit dem Agaven- bzw. Agavendicksaft beschäftigen.

Ernte und Verarbeitung von Agavendicksaft

Um an den wertvollen Agavensaft zu gelangen werden zuerst die Blätter der Pflanze entfernt. Quelle der süßen Flüssigkeit ist nämlich der Stamm der Pflanzen. Sobald die Agave mindestens 8 Jahre alt ist kann mit der Ernte des Saftes begonnen werden. Jedoch muss vor Beginn der Blüte geerntet werden. Nachdem die Blätter abgeschnitten wurden wird der innere Kern entfernt. Dieser Kern wird auch Herz der Agave genannt. Durch diesen Vorgang klafft nun ein etwa 15 Zentimeter großes Loch in der Pflanze. Aus dieser Öffnung treten nun für ungefähr ein halbes Jahr täglich 1,5 Liter süßer Saft aus. Dieser Agavensaft wird gesammelt und zu den jeweiligen Produktionsstätten gebracht. Nachdem der Saft gefiltert und erhitzt wurde entsteht eine Flüssigkeit die stark an Sirup erinnert. Dieser Agavendicksaft ist flüssiger als Honig und seine Farbe rangiert von transparent bis dunkel-gelb.

Einfluss von Agavendicksaft auf die Herstellung von Wasserkefir und Kombucha

Die Kefir- & Kombucha-Experten unter uns wissen, dass die Herstellung von Wasserkefir (Japankristalle bzw. Kefirkristalle), Ginger Root Beer (Ginger Root Plant) und Kombucha Tee (Kombucha Teepilz) mit gewöhnlichen Haushaltszucker, Rohrohrzucker und Vollrohrzucker funktioniert. Viele unserer Kefir-Kunden bestellen regelmäßig unseren Zucker und sind damit sehr zufrieden. Nichtdestotrotz erreichen uns immer wieder Fragen zum Thema Zuckeralternativen. Sehr oft wird in diesem Zusammenhang gefragt, ob der Ansatz auch mit Agavendicksaft funktioniert. Theoretisch steht dem ja eigentlich nichts im Wege, doch bevor wir etwas empfehlen, machen wir stets den Praxistest. Erfahren Sie also nun im folgenden Artikel, ob die Kulturen auch mit Agavendicksaft angesetzt werden können und wie die Wirkung auf die tollen Pilze ist.

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